

Was wir tun
Novartis ist Pionier in der Entwicklung immunsuppressiver Medikamente: Mit Ciclosporin ging es in der Transplantationsmedizin die letzten 25 Jahre große Schritte vorwärts. Mitterweile gibt es von Novartis weitere immunsuppressive Medikamente, die sich gegenseitig gut ergänzen, Alternativen bieten und eine - auf den einzelnen Patienten - maßgeschneiderte Therapie ermöglichen.
Transplantierte Organe sind ein wertvolles und nur begrenzt vorhandenes Gut: In Deutschland warten derzeit nach Zahlen der Deutschen Stiftung Organtransplantation etwa 12.000 schwer kranke Menschen auf ein Organ, davon mehr als 8.000 Patienten auf eine Niere. Das sind etwa dreimal so viele nierenkranke Menschen, wie Nierentransplantate vermittelt werden können.
Transplantationen erfolgreich gestalten ist das Ziel von Novartis. Daher arbeiten wir intensiv an Verbesserungen der immunsuppressiven Therapie: noch zuverlässiger in der Wirkung, noch einfacher in der Handhabung und noch besser in der Verträglichkeit.
Immunsuppressiva sichern den Transplantationserfolg
Unsere Medikamente in der Transplantationsmedizin
Ciclosporin ist das in Deutschland am häufigsten verordnete Medikament zur Verhinderungen von Abstoßungsreaktionen nach Organtransplantationen. Ciclosporin ist ein so genannter Calcineurin-Inhibitor und wird als Basisimmunsuppressivum zur Verhinderung akuter Abstoßungen nach Nieren-, Leber-, Herz, Lungen-, Pankreas- und Knochenmarktransplantationen eingesetzt. Calcineurin-Inhibitoren hemmen die Produktion von Botenstoffen (Zytokine), die ruhende T-Zellen in aktive - das Transplantat angreifende - Killerzellen verwandeln. Seit der Einführung von Ciclosporin im Jahre 1983 wurden weltweit mehrere hunderttausend Organempfänger mit diesem Medikament behandelt.
Ein weiteres Medikament für transplantierte Patienten ist ein monoklonaler rekombinanter Antikörper, der zur Verhinderung akuter Abstoßungen in der kritischen Frühphase direkt nach der Transplantation eingesetzt wird. Der gegen den IL-2-Rezeptor gerichtete Antikörper bewährte sich in den letzten Jahren in der Nierentransplantation. Er zeichnet sich durch einfache Anwendung und hohe Wirksamkeit bei gleichzeitig guter Verträglichkeit aus.
Seit 2004 steht ein Immunsuppressivum zur Verfügung, das Mycophenolsäure als wirksamen Bestandteil enthält. Es handelt sich um eine magensaftresistent ummantelte Form des Natriumsalzes der Mycophenolsäure, welche die Wirksubstanz verzögert erst im Dünndarm freisetzt. Im Gegensatz zu dem älteren Wirkstoff Azathioprin wirkt Mycophenolsäure sehr selektiv; sie drosselt gezielt bestimmte Bausteine, die zur Vermehrung der T- und B-Lymphozyten erforderlich sind. Das Medikament ist zur Vorbeugung von akuten Transplantatabstoßungen bei nierentransplantierten Patienten zugelassen und wird in Kombination mit Ciclosporin und Kortikosteroiden eingesetzt.
Seit 2004 gibt es auch noch eine weitere Therapieoption: einen Proliferationssignalhemmer (mTOR-Inhibitor), der in Kombination mit reduziert dosiertem Ciclosporin gegeben wird. Proliferationssignalhemmer hemmen über einen anderen Weg als Ciclosporin die Produktion von Zytokinen und entfalten zu einem späteren Zeitpunkt ihre Wirkung auf die T-Zellen. Der Wirkstoff wird zum Schutz vor Abstoßungen bei nieren- und herztransplantierten Patienten mit einem niedrigen bis mittelgradigen immunologischen Risiko eingesetzt. Das Medikament reduziert nachweislich nicht nur das Risiko von Transplantatabstoßungen, sondern wirkt auch Gefäßschädigungen am Transplantat entgegen. Das ist besonders nach Herztransplantation wichtig, da bis zu 50% aller transplantierten Herzen infolge von Gefäßschädigungen (Vaskulopathie) versagen.
Erfahren Sie mehr zur Novartis Pharma GmbH auf www.novartis.de
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