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Immunsuppressiva sichern den Transplantationserfolg

Novartis ist Pionier in der Entwicklung immunsuppressiver Medikamente: Mit einem Calcineurinhemmer ging es in der Transplantationsmedizin die letzten 30 Jahre große Schritte vorwärts. Mittlerweile gibt es von Novartis weitere immunsuppressive Medikamente, die sich gegenseitig gut ergänzen und eine - auf den einzelnen Patienten - maßgeschneiderte Therapie ermöglichen.

Transplantierte Organe sind ein wertvolles und nur begrenzt vorhandenes Gut: In Deutschland warten derzeit nach Zahlen der Deutschen Stiftung Organtransplantation etwa 12.000 schwer kranke Menschen auf ein Organ, davon mehr als 8.000 Patienten auf eine Niere. Das sind etwa dreimal so viele nierenkranke Menschen, wie Nierentransplantate vermittelt werden können.

Transplantationen erfolgreich gestalten ist das Ziel von Novartis. Daher arbeiten wir intensiv an Verbesserungen der immunsuppressiven Therapie: noch zuverlässiger in der Wirkung, noch einfacher in der Handhabung und noch besser in der Verträglichkeit.

Unsere Medikamente in der Transplantationsmedizin

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Der Calcineurinhemmer Ciclosporin ist seit 30 Jahren ein Meilenstein in der Transplantationsmedizin. Er wird als Basis-Immunsuppressivum zur Verhinderung akuter Abstoßungen nach Nieren-, Leber-, Herz, Lungen-, Pankreas- und Knochenmarktransplantationen eingesetzt. Calcineurinhemmer unterdrücken die Produktion von Botenstoffen (Zytokine), die ruhende T-Zellen in aktive - das Transplantat angreifende - Killerzellen verwandeln.

Eine weitere Therapieoption ist ein Proliferationssignalhemmer (mTOR-Inhibitor), der in Kombination mit einem reduziert dosierten Calcineurinhemmer gegeben wird. Proliferationssignalhemmer blockieren über einen anderen Weg als Calcineurinhemmer die Produktion von Zytokinen und entfalten zu einem späteren Zeitpunkt ihre Wirkung auf die T-Zellen. Der Wirkstoff wird zum Schutz vor Abstoßungen bei nieren-, leber- und herztransplantierten Patienten eingesetzt.

Ein Immunsuppressivum aus der Substanzklasse der Mycophenolsäuren drosselt gezielt bestimmte Bausteine, die zur Vermehrung der T- und B-Lymphozyten erforderlich sind. Das Medikament wird zur Vorbeugung von akuten Transplantatabstoßungen bei nierentransplantierten Patienten in Kombination mit Calcineurinhemmern und Kortikosteroiden eingesetzt.

Ein weiteres Medikament für transplantierte Patienten ist ein monoklonaler rekombinanter Antikörper, der zur Verhinderung akuter Abstoßungen in der kritischen Frühphase direkt nach der Transplantation eingesetzt wird. Der gegen den IL-2-Rezeptor gerichtete Antikörper wird bei Nierentransplantationen eingesetzt.

 

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