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Transplantation

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Lebendspende

Eine der beiden Nieren sowie Teile der Leber, der Bauchspeicheldrüse und der Lunge können auch bei lebenden Organspendern entnommen werden.Immer mehr Patienten warten auf ein Organ. Eine Alternative zur Organspende von Verstorbenen ist die Lebendspende: Eine der beiden Nieren sowie Teile der Leber, der Bauchspeicheldrüse und der Lunge können auch bei lebenden Organspendern entnommen werden. Spender ist üblicherweise ein naher Verwandter, aber auch der Ehepartner, der Lebenspartner oder ein Freund, zu dem eine längere und enge Verbindung besteht, kommen in Frage. Kommerzielle Interessen dürfen in keinem Fall eine Rolle spielen.

Der wesentliche Vorteil einer Lebendorgantransplantation besteht darin, das der Eingriff planbar ist. Patienten können wesentlich früher transplantiert werden, da die Wartezeit auf ein Organ entfällt. Die Planbarkeit des Eingriffs hat weiterhin den Vorteil, dass eine umfangreichere Diagnostik durchgeführt werden kann und Risikopatienten unter kontrollierten Bedingungen, und damit niedrigerem Risiko, transplantiert werden können. Auch kann die medikamentöse Therapie bereits früher eingeleitet werden. Das Spenderorgan liegt zudem nur kurze Zeit auf Eis und nimmt seine Funktion im Regelfall besser und früher wieder auf.

Lebendorgantransplantationen sind daher meist erfolgreicher als die Verpflanzung von Organen verstorbener Spender - und auch die Langzeitprognose ist erheblich besser. Die Nachteile der Lebendspende von Organen betreffen vor allem den Spender, der sich als gesunder Mensch einer Operation unterzieht.

 

 

 
 

 
 

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