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Immunsuppressive Therapie

Immunsuppressive Therapie

Kortikosteroide

Kortikosteroide sind sehr wirksame Entzündungshemmer mit gleichzeitig sehr breiter Wirkung. Die immunsuppressive Wirkung ist also nicht selektiv. Besonders bei Langzeitanwendung in hoher Dosierung treten eine Vielzahl von - schweren – Nebenwirkungen, beispielsweise Osteoporose, Diabetes, Cushing-Syndrom auf. Möglichst rasche Dosisreduktion bzw. Absetzen beugt den negativen Folgen einer Langzeit-Kortisteroidgabe vor.

Trotz der Nebenwirkungen haben Kortikosteroide in der ersten Phase nach Transplantation und bei Abstoßungskrisen immer noch ihren festen Platz.

 

Wirkmechanimus der Kortikosteroide

Kortikosteroide

  • hemmen die Synthese von Zytokinen, die bei der Aktivierung von Lymphozyten beteiligt sind
  • verhindern die Entwicklung der Monozyten zu Makrophagen
  • hemmen die Migrations- und Phagozytosefähigkeit der Makrophagen
  • wirken offenbar "membranstabilisierend" (z. B. antiödematös) und verändern damit die Durchlässigkeit für verschiedene Substanzen.

Kortikosteroide hemmen die Immunreaktion sehr wirksam, aber unspezifisch. Der – komplizierte - Wirkmechanismus der Kortikosteroide ist noch nicht abschließend geklärt.

 

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