

Warum Immunsuppression?
Wenn Immunsuppressiva abgesetzt werden oder die immunsuppressive Therapie nicht erfolgreich ist, veranlasst das Immunsystem, dass Blutgefäße und anderes Gewebe im transplantierten Organ absterben. Diesen Vorgang bezeichnet man als akute Abstoßung.
Gefürchtet sind auch sogenannte chronische Abstoßungsreaktionen, gegen die gängige Immunsuppressiva bisher wenig ausrichten können. Zahlreiche Faktoren können zu einer chronischen Abstoßung führt, z.B. die unkontrollierte Vermehrung glatter Muskelzellen in den Blutgefäßen des Transplantats. Chronische Abstoßungsreaktionen sind ein Hauptgrund, warum beispielsweise beinahe die Hälfte der transplantierten Nieren nach 10 Jahren nicht mehr arbeitet. Auch hier wird intensiv geforscht und es wurden neue Wirkstoffe entwickelt, die chronischen Abstoßungsreaktionen entgegen wirken.
Eine möglichst gute Wirksamkeit der immunsuppressiven Medikamente sorgt daher dafür, dass das eingepflanzte Organ nicht abgestoßen wird und das Transplantat auch einwandfrei funktioniert.
Die Medaille hat allerdings auch eine Kehrseite: Eine immunsuppressive Therapie beeinträchtigt die natürliche Abwehrleistung des Körpers, vor allem die Abwehr von Viren und Krebszellen. Daher kann es unter Immunsuppression zu schweren Infektionen mit Erregern kommen, die gesunden Menschen nichts oder nur kurzfristig etwas anhaben können, wie beispielsweise Cytomegalie-Virusinfektionen (CMV). Derzeit werden Wirkstoffe erprobt, die diese unerwünschten Wirkungen verringern oder sogar vermeiden.
Eine immunsuppressive Therapie ist daher immer eine Gratwanderung zwischen Wirksamkeit und Toxizität. Die Optimierung von Wirksamkeit und Verträglichkeit erfordert eine individuell angepasste Auswahl und Dosierung.

Tag der Partnerschaft

Community Partnership Day
Gesellschaftliche und soziale Verantwortung wird bei Novartis groß geschrieben - weltweit, besonders intensiv aber auch im regionalen Umfeld.
Gemeinsam mit Tausenden von Kolleginnen und Kollegen weltweit Übernehmen jedes Jahr mehrere hundert Novartis-Mitarbeitende in Nürnberg einen Tag lang anstelle ihrer täglichen Arbeit soziale Aufgaben und engagieren sich besonders für Kinder und behinderte Menschen.